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St. Gallen, 17. März 2020

Coronavirus: Operativer Betrieb bei Quickmail und Quickpac bisher reibungslos

Auch nach den neu verordneten Massnahmen des Bundesrats vom Montag, 16. März 2020 verläuft der operative Betrieb bei Quickmail und bei Quickpac nahezu störungsfrei. Quickmail hat seit Beginn der Coronakrise die Verordnungen des Bundes zügig und exakt umgesetzt, um die Risiken für Mitarbeitende, Empfänger und Geschäftsbetrieb zu minimieren.


Quickmail (Briefzustellung)

Grösste Herausforderung für Quickmail war bisher der gestrige Entscheid des Bundesrates, dass vorübergehend keine Mitarbeitenden mit einem Alter von über 65 Jahren beschäftigt werden dürfen. Dies betrifft 14 % aller Zustellerinnen und Zusteller bei Quickmail. "Innerhalb von 18 Stunden ist es uns gelungen, 520 von 620 vakanten Zustellgebieten zu besetzen. Dadurch wird es nur bei 1.8 % der Sendungen eine Verzögerung geben. Wir sind stolz auf das unglaubliche Engagement unserer Mitarbeitenden. Nachts um 3:00 Uhr haben wir den Aufruf verschickt, 30 Minuten später waren schon die ersten 5 Gebiete vergeben" beschreibt Quickmail-Geschäftsführer Christof Lenhard die Situation. Dank der speditiven Reaktion der 7Days Media GmbH als Partnerin für die Belieferung der Zusteller sei es auch möglich gewesen, eine grosse Anzahl an Änderungen zu bewältigen.


In den Vorwochen verlief der Betrieb völlig störungsfrei, die angestrebten Laufzeiten wurden gut eingehalten, der Krankenstand ist auf dem für März üblichen Niveau. Dass eine Briefzustellerin positiv auf das Coronavirus getestet wurde, liegt bei 3'200 Zustellern im statistisch normalen Bereich. Die Infektion erfolgte nachweisbar nicht bei der Briefzustellung sondern bei einer anderen Tätigkeit im Gesundheitsbereich. "Durch die dezentrale Tätigkeit unserer Zustellerinnen und Zusteller sehen wir uns einem klar unterdurchschnittlichen Risiko ausgesetzt", so Lenhard. Trotzdem stelle sich Quickmail auf weitere herausfordernde Wochen und Monate ein.


Quickpac (Paketzustellung)

Weitgehend reibungslos verläuft der operative Betrieb auch in der neuen Division Quickpac für die Paketzustellung. Trotz Umsetzung aller behördlichen Vorschriften, seien in diesem Jahr bisher knapp 30 % der Pakete sogar am Tag der Einlieferung zugestellt worden, gibt Chief Operations Officer (COO) Thomas Ulmann bekannt. "Grösste Herausforderung bei Quickpac sind im Moment vor allem die steigenden Paketmengen, offenbar erhöht der Virus die Bestellfreude bei Online-Shops. Diesen Montag haben wir mit knapp 7'000 Paketen die bisher höchste Menge an einem Tag entgegengenommen." Zusammen mit einem etwas erhöhten Krankenstand sei es dadurch zu gelegentlichen Verzögerungen gekommen. Es gibt aber bei Quickpac keine Infektion mit Corona. Quickpac gehört zu den wenigen Firmen, die selbst mitten in der Coronakrise Neueinstellungen für Vollzeitarbeitsplätze an den Standorten Winterthur und Hägendorf SO vornimmt.